der Firma Markus Zametter
im Folgenden auch „AN“ oder „Auftragnehmer“ genannt

Kunden werden im Folgenden auch „AG“ oder „Auftraggeber“ genannt

Diese AGB gelten für Aufträge und Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmern.

1. Beginn des Auftrags

Der Auftrag beginnt mit Datum des abgeschlossenen Vertrags. Sollte kein schriftlicher Vertrag vorliegen, beginnt er laut textlicher Vereinbarung per E-Mail oder laut mündlicher Vereinbarung. Mündliche Vereinbarungen gelten grundsätzlich nur für einmalige Aufträge und definieren keine längerfristigen Vertragsverhältnisse.

Sofern schriftliche Serviceverträge bestehen, handelt es sich dabei soweit zulässig um freie Dienstverträge zwischen Unternehmern.

2. Pflichtversicherung

Der AN ist aufgrund seiner gewerblichen Tätigkeit bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) pflichtversichert. Eine Versicherung des AN durch den AG ist nicht vorgesehen.

3. Verwendung

Der AN kann die von ihm verwendeten Techniken bzw. Technologien und Hilfsmittel nach eigenem Ermessen frei wählen.

Der AN ist bei der Durchführung der vereinbarten Tätigkeiten nicht in die betriebliche Organisation eingegliedert und daher in seiner Gestaltung frei. Es wird ausdrücklich vereinbart, dass der AN bei Durchführung der vereinbarten Tätigkeiten – mit Ausnahme von durch die Natur des Auftrages vorgegebenen Rahmenanweisungen – an keinerlei persönliche Weisungen gebunden ist. Der AN ist berechtigt, sich bei Durchführung der vereinbarten Tätigkeiten ohne Angabe von Gründen von geeigneten Personen seiner Wahl vertreten zu lassen.

Der AG darf ohne Rücksprache mit dem AN dessen Tätigkeiten und Aufgaben, oder Teile davon, nicht an andere Dienstnehmer bzw. Dienstleister übergeben. Der AN ist auch im Falle einer Rücksprache nicht verantwortlich für vom AG berufene Dienstnehmer oder Dienstleister bzw. deren Leistungen und Tätigkeiten. Der AN ist nicht verpflichtet, Dritte bei der Ausübung ihrer Leistungen oder Tätigkeiten in irgendeiner Form direkt zu unterstützen, insbesondere dann nicht, wenn diese nicht von ihm berufen worden sind.

Aufträge sind vom AG im Voraus genau zu spezifizieren und dem AN in Schriftform oder Textform zu übergeben. In allen über die im Voraus definierte Spezifikation hinausgehenden Belangen ist der AN in seiner Gestaltung frei.

Sofern der AG Daten zur Verwendung an den AN weiterleitet, muss der AG im Voraus sicherstellen dass er über alle dafür benötigten Rechte verfügt und keine Rechte Dritter verletzt. Der AG wird weiters sicherstellen, dass von ihm übermittelte Dateien keine Schadsoftware enthalten.

Der AN hat stets das Recht, Aufträge oder Teilaufträge abzulehnen, insbesondere wenn diese nicht von seinen angebotenen Dienstleistungen abgedeckt werden.

Der AN ist keinesfalls verantwortlich für die Leistungen, Dienstleistungen, Dienste oder Produkte von Dritten, auch dann nicht, wenn diese zum Teil oder zur Gänze seinen Tätigkeitsbereich betreffen.

4. Arbeitsort

Der AN ist an keinen bestimmten Arbeitsort gebunden und kann den Ort seiner
Arbeitsleistung grundsätzlich frei wählen. Auf Wunsch können im Bedarfsfall
persönliche Meetings vereinbart werden, wenn beide Parteien dem genannten Ort und der gewählten Zeit zustimmen.

Der AN hat das Recht, Fahrtzeit- bzw. Fahrtkosten zu verrechnen, sofern er im Auftrag des AG an einen bestimmten Ort reist.

5. Arbeitszeit

Der  AN kann seine Arbeitszeit nach eigenem Ermessen selbst bestimmen und einteilen. Er ist weder an die Einhaltung einer bestimmten vom AG vorgegebenen Arbeitszeit noch an im Betrieb übliche Arbeitszeiten gebunden.

Sollte der AG eine Auftragsbearbeitung zu einer bestimmten Zeit wünschen und diese auf einen Sonn- oder Feiertag fallen, hat der AN das Recht hierfür einen Aufschlag zu verrechnen, sofern er den Auftrag annimmt und zur gewünschten Zeit bearbeitet.

6. Betriebsmittel

Der AN erhält alle für die Erbringung seiner Leistung erforderlichen Passwörter und sonstigen Zugangsdaten für die betreffenden Systeme des AG. Der AG verpflichtet sich, diese stets sicher zu verwahren und auf Anfrage an den AN in der vereinbarten Form weiterzuleiten.

Die für die Ausführung seiner Tätigkeit notwendigen technischen Geräte sowie Softwareprogramme werden vom AN grundsätzlich selbst bereitgestellt.

Der AG übermittelt dem AN auf Anfrage weiters alle sonstigen inhaltlichen Daten und Informationen, z.B. Texte und Bilder, welcher dieser für die Umsetzung des entsprechenden Projekts benötigt. Der AG versichert, dass er hierfür über die entsprechenden Rechte verfügt und keine Rechte Dritter verletzt. Der AN ist nicht für die Überprüfung etwaiger Urheberrechtsverletzungen zuständig. Der AG verpflichtet sich im Falle einer Übermittlung von Dateien zur Überprüfung dieser auf Viren oder sonstige Schadsoftware, und gegebenenfalls zur Entfernung dieser.

7. Entgelt

Für die Erbringung der vereinbarten Tätigkeiten erhält der AN einen im Voraus vereinbarten Betrag. Sofern kein Betrag im Voraus vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung über einen im Voraus vereinbarten Stundensatz. Sofern kein Stundensatz im Voraus vereinbart wurde, erfolgt die Verrechnung über einen auf mzit.info unter „Preise“ ausgeschriebenen Stundensatz.

Der AG nimmt zur Kenntnis, dass grundsätzlich eine minutengenaue Abrechnung stattfindet, wobei jede Tätigkeit, welche der AN für den AG vornimmt, verrechnet wird. Dies betrifft u.A. auch schriftliche, telefonische oder persönliche Beratungs- oder Schulungsdienstleistungen, Vorbereitungsarbeiten zur Umsetzung einzelner Projekte oder Teilprojekte ebenso wie deren eigentliche Umsetzung, Down- oder Uploadzeiten usw. Nicht eingeschlossen werden fachliche Weiterbildungsmaßnahmen des AN, es sei denn der AG fordert diese konkret an (z.B. zur Durchsicht einer bestimmten Software oder Werbemethode etc.)

Rechnungen des AN werden derzeit ohne Umsatzsteuer ausgewiesen (Kleinunternehmerregelung). Eine Umstellung auf Rechnungen mit Umsatzsteuer erfordert keiner gesonderten Information des AG. Sofern auf der Rechnung nicht anders angegeben, sind alle Rechnungen des AN binnen 14 Tagen durch den AG per Überweisung zu bezahlen. Einzelaufträge sind grundsätzlich sofort fällig.

Der AG nimmt zur Kenntnis, dass bei Verrechnung via Stundensatz, die aufgebrachte Arbeitszeit des AN ausschlaggebend ist, nicht die innerhalb der Arbeitszeit erbrachte Arbeitsleistung. Er versteht, dass wohlüberlegte und genaue Anweisungen an den AN in seinem Eigeninteresse liegen und dass durch unklare Anweisungen, oder Änderungen der Anweisungen während des Projektablaufs, höhere Kosten entstehen können.

Der AG nimmt zur Kenntnis, dass bei Umsetzung bzw. Betrieb der Projekte weitere, nicht vom AN gestellte Kosten, wie beispielsweise Gebühren für Webhosting und Domains, Softwaregebühren, Werbekosten bei der Schaltung von Anzeigen etc., entstehen können. Er versichert, dass er sich selbst um die Abwicklung dieser durch Drittfirmen entstehenden Kosten kümmert und der AN hierfür nicht verantwortlich ist.

8. Kündigung

Es gelten die schriftlich vereinbarten Kündigungsristen und Bedingungen, sofern vorhanden.

Alle vor Ablauf der Kündigungsfrist erbrachten Tätigkeiten des AN werden wie ursprünglich vereinbart verrechnet und sind normal fällig.

9. Sonstiges

Der AN nimmt zur Kenntnis, dass arbeitsrechtliche Bestimmungen auf das vorliegende Vertragsverhältnis keine unmittelbare Anwendung finden.

Der AG nimmt zur Kenntnis, dass der AN seine erbrachten Leistungen und ausgeübten Tätigkeiten dokumentieren und nach eigenem Ermessen in seinen Werbemitteln und Referenzlisten, sowohl on- wie auch offline, unentgeltlich und ohne Rücksprache mit dem AG verwenden darf.

Einsprüche gegen die vorliegenden AGB seitens des AG müssen schriftlich vorgebracht werden.

Sofern der AN im rahmen von Vertriebspartnerschaften Produkte oder Dienstleistungen von Dritten empfiehlt, übernimmt er damit keine Verantwortung oder Haftung für diese.

Sofern der AN mit der Erstellung, Verwaltung, Aktualisierung oder sonstigen Tätigkeit an einer Webseite beauftragt wurde, ist in jedem Fall der Herausgeber der Webseite (im Regelfall der AG) gänzlich für diese und die darauf befindlichen Inhalte verantwortlich. Der AG hat die Tätigkeit des AN ehestmöglich zu überprüfen, und bei Fehlerhaftigkeit unverzüglich darauf hinzuweisen sowie die notwendigen Korrekturen an den AN zu übermitteln oder ggf. diese selbst durchzuführen. Der AN haftet in keinen Fall für Webseiten, für welche er nicht der Herausgeber ist.

Neu vom AN erstellte Webseiten wird mit grundlegenden barrierefreien Eigenschaften zur Verwendung ausgestattet. Sollte der AG ein höheres Ausmaß an Barrierefreiheit wünschen  oder benötigen (z.B. WCAG Konformität), muss dies separat vereinbart werden. Wird der AN mit einer derartigen Optimierung der Barrierefreiheit der Webseite beauftragt, ist eine eigene schriftliche Vereinbarung dafür notwendig.

10. Verfall von Ansprüchen

Ansprüche des AN müssen bei sonstigem Verfall innerhalb von 3 Monaten ab Fälligkeit gegenüber dem AG schriftlich geltend gemacht werden. Gleiches gilt für Ansprüche des AG gegenüber dem AN. Bei rechtzeitiger Geltendmachung bleiben die generellen maßgeblichen Verjährungs- bzw. Verfallfristen gewahrt.